Sie haben keinen Flash Player installiert. Sie können sich das Plugin hier herunterladen: http://get.adobe.com/de/flashplayer/

Modern Pets

77 Garage Powerpop Punkrock
Modern Pets

Zum Glück ist diese Band nicht wirklich modern. Sie machen 77er Punkrock mit Garage und Powerpop, wie man es von den leider nicht mehr existenten Briefs oder Shocks kennt, aber eben doch ganz anders, denn es sind die Modern Pets!

Vier Freunde aus Stuttgart, geeint in ihrer Verachtung der süddeutschen Yuppie-Zone, riefen die Modern Pets im Jahr 2009 ins Leben. Nach den ersten Konzerten und einem Demo entschieden sie, soviel Zeit wie möglich in die Band zu stecken, anstatt sich dem nächsten langweiligen Job oder einer weiteren aussichtslosen Band zu widmen.

Die erste 7" mit dem Namen "Killing Sounds For Rotten People" wurde im Januar 2010 von Smail Schock in Berlin aufgenommen und passte perfekt in's Bild der 70er Jahre UK- und 80er US-Bands. Sie war nach zwei Europa-Touren im Sommer und Herbst 2010 innerhalb weniger Monate ausverkauft. Die folgenden zwei 7"s unterstrichen nicht nur ihren Ruf als eine der hartarbeitendsten Bands ihres Genres.

Nach fast 70 Shows pro Jahr und einem geglückten Umzug nach Berlin nahmen die Modern Pets ihr Debütalbum voll mit großartigem 77-Garage-Powerpop-Punkrock auf. Ihre rotzigen und wilden Punk-Songs gepaart mit angepissten Texten sind ein Schlag in's Gesicht all der schicken Hipsters und ein echter Leckerbissen für alle wahren Fans dieses Genres.













































    Modern Pets - Same

Modern Pets - live im KvU, Berlin, 2011



Band
  • Toby Dishrag: Gitarre, Gesang
  • Automatic Axel: Bass, Gesang
  • Hustler: Gitarre, Gesang
  • Jay Hell: Schlagzeug, Gesang


Discography
  • 2011, Same LP, P.Trash / Concrete Jungle Records
  • 2011, Vista Alienation 7", P.Trash / Rockstar / Prügelprinz / Modern Action Records
  • 2010, Killing sounds 7", P.Trash / Prügelprinz / Modern Action Records



    Modern Pets - Killing sounds

Reviews

Zusammen mit den CLOROX GIRLS schliessen die MODERN PETS die Lücke, welche von den BRIEFS hinterlassen wurde. Und nach den SHOCKS ist dies die erste Band aus Deutschland, die diese Mischung aus 77er-Punkrock und Powerpop so phänomenal gut hinbekommt... Simpel, rotzig, erfrischend. Man könnte glatt denken, die BRIEFS würden hier eine Reunion feiern."
- Plastic Bomb


"Nach bereits orgasmusfähigen Siebenzöllern auf verlässlichen Labelinstitutionen der Geschmackssicherheit wie P.Trash und Modern Action und gefühlten 400 Gigs in 365 Tagen jetzt also endlich der ersehnte Langspieler via Concrete Jungle Records... Wie erwartet wird dem Hohepriester des 77 Snot Pop Punk derart exzessiv gehuldigt, dass der Rotz literweise aus jeder der 44 Minuten und 14 Sekunden läuft und Johnny Rotten spätestens jetzt seine Windeln packen und abziehen kann. Nicht nur beherrschen die MODERN PETS die Kunst in der einen Sekunde mit den ADOLESCENTS durch die Gassen zu stromern und sich in der nächsten den CLOROX GIRLS zu widmen, sie haben auch das von den BRIEFS perfektionierte Rezept von Melodie und Geschwindigkeit von Pop und Punk völlig verinnerlicht, selbstverständlich ist da eigentlich, dass sie auch jede einzelne SHOCKS Platte wie ein Schwamm aufgesaugt haben. Dass die MODERN PETS weitaus mehr als Meister der perfekten Kopie sind, zeigt alleine schon die Tatsache, dass sie unlängst in der Surf & Destroy Radio Show Rick Bain mit ihrem Song "The Famous Beach Of Doom" zu Begeisterungsstürmen hinreissen konnten und nicht zuletzt, dass sie trotz aller Namen, die man zu ihren Einflüssen zählen kann, diese nicht uninspiriert nachäffen, sondern ihnen ein eigenes Gesicht geben."
- Ox


"Unsere Musikredaktion hat sich selten so schwer getan, das Album des Monats auszuwählen. Schließlich sind im Juni doch so viele tolle Alben und EPs erschienen... Das Rennen machten am Schluss aber die Modern Pets und damit eine Newcomer-Band."
- Radioaktiv.org - Beitrag anhören


"Das Quartett musiziert in der Tradition der englischen Bands Ende der Siebziger und das macht es ganz hervorragend und authentisch. MODERN PETS rudern gegen den aufwendigen und fett überproduzierten modernen Sound und hauchen den alten Zeiten neues Leben ein. Obwohl aufwendig stelle ich mir die Aufnahme schon vor, denn so ein nostalgischer Old School Sound, denn schüttelt man sich heutzutage auch nicht mal so nebenbei aus dem Ärmel. Die Jungs werden mit diesem Album und überhaupt mit diesem Sound ordentlich punkten, vor allem bei denen, die Bands wie THE SHOCKS oder THE BRIEFS zu ihren Favoriten zählen. Da kann man ohne Risiko (bis auf das der Abhängigkeit) locker beide Ohren riskieren, denn das Teil is´n Knaller. "
- Uglypunk


"Während nun die Adolescents wirkliche Vertreter des frühen US Punk Rock sind, können die MODERN PETS hingegen ihren Teil zum frühen Britischen Punk hinzufügen und glänzen mit ihrer schnoddrigen Variante des hektischen '77 Stils... Schnell, kurz, heftig. Aber warum sollte man es auch anders angehen. Schon die Briefs und die, leider aufgelösten, Shocks haben uns mit ihrer rohen Variante von Pop bestens unterhalten. Glücklicherweise kommen nun die MODERN PETS um dieses Erbe weiterzuführen, denn trotz allem Rotz und Schnodder versteckt sich doch eine gehörige Portion Popappeal, die nur darauf wartet den Hörer anzuspringen. Live dürfte das Punkquartett einiges zu bieten haben, abzufragen bei der im Sommer anstehenden Europatour. "
- pitXplorer


"Der Hammer... Ehrliche, straight produzierte Mucke (übrigens hatte Smail Shock da seine Finger im Spiel), wie sie jedem gefallen sollte, der noch auf die „wahre“ Punkrock-Energie der späten 70er steht. Live spielen sich die Jungs den Arsch ab. Also hört mal rein, kauft euch die Scheibe und versucht unbedingt bei einem ihrer Konzerte dabei zu sein, es lohnt sich!"
- fruttidimare.blogsport.de


"Spielerisch, optisch, songwriterisch und auch soundtechnisch ist diese Platte top - eigentlich müsste ich glatte 10 Punkte verteilen - doch irgendetwas hindert mich daran. Was mir bei den, mittlerweile nach Berlin gezogenen Schwaben fehlt, ist die Eigenständigkeit. Zwei-Drittel der Songs könnten auch Outtakes von einem (guten) Briefs-Album stammen. Für meine Begriffe leider zu selten, höre ich wirklich phantastische eigene Melodien und Modern-Pets-typische Elemente, wie z.B. bei 'Dead but smelly', 'The last nanosecond of the universe' oder das grandiose 'Snippets' der Debüt-Single 'Killing sounds for rotten people'. Modern Pets besitzen eigentlich alles um Punkgeschichte zu schreiben - dazu müssten sie meiner Meinung nach eben nur noch ein wenig mehr nach Modern Pets klingen und nicht nach Briefs, Shocks oder gar den Buzzcocks... Es ist auf jeden Fall faszinierend, wie diesen jungen Burschen eine Platte auf den Markt schmeißen können, die 1977 von mir definitiv zehn Punkte bekommen hätte - 2011 gibts dafür von mir allerdings 'nur' acht aus oben genannten Gründen."
- Moloko Plus