The Sewer Rats
Punkabilly
Wer in den letzten vier Jahren Konzerte besucht, Fanzines gelesen und Underground-Radio gehört hat, der kennt die Sewer Rats aus Köln, die von Tollenträgern, Billy-Punks und Skateboardkids gleichsam geliebt werden und längst eine feste Größe der deutschen Punkrock und Rock'n'Roll Szene geworden sind.
Die Band mit Kontrabass, entsprechendem Rockabilly Flair und Punk-Attitüde schmiedet catchy Mitgröl-Punkrock in der Tradition von Rancid, fügt etwas Outlaw Feeling à la Social Distortion sowie die Coolness der Stray Cats und Blondie hinzu, ohne dabei die allmächtigen Clash zu vergessen.
Jung, talentiert und bis an die Zähne mit Motivation bewaffnet haben die Jungs sich auf endlosen Touren den Arsch abgespielt und mit Bands wie Mad Sin, den Bones und den Peacocks die Bühnen in ganz Europa zu Schutt und Asche gerockt.
Eine Live-Show der Sewer Rats ist kein Ponyhof. Eher ein Affenhaus mit Triple-Espresso-Flatrate. Auf und vor der Bühne geht's zur Sache, und tanzende Rockabellas, grölende Greaser und glückliche Punk-Rocker feiern zusammen eine Party, die Joe Strummer stolz und Gene Vincent betrunken gemacht hätte.
Nachdem das ausverkaufte Debut (2008 auf Bitzcore erschienen) der Rat'n'Roller nun von Rookie Records rereleased wurde, folgt im September das langersehnte zweite Album. Den Herbst werden die Jungs auf Tour verbringen, um ihr neues Album "Wild At Heart" der Rock'n'Roll Welt vorzustellen...

Sewer Rats: Diane
Sewer Rats: All Night Long
Band
- Chris Gin: Guitar and Vocals
- Shawny Walker: Guitar
- Puck Trouble: Upright Bass
- Jetlag Jetson: Drums
Discography
- 2010 - Drunken Calling, EP, Mad Drunken Monkey Records
- 2008/2009 - Rat Attack, CD/LP, Bitzcore Records/Wolverine Records
- 2006 - Johnny EP, Red Five Records
- 2005 - Split 7 Inch Peacocks/Sewer Rats, Red Five Records
Reviews
"Das perfekt gestylte Kölner Trio kredenzt auch auf seinem dritten Album einen gut gerührten Mix aus poppigem Punkabilly, Social Distortion-artigem Rock'N'Roll ("Caroline", "Heartbreaker"), Poppunk und anderen wohlbekömmlichen Ingredenzien. Die können das mit großer Lässigkeit aus den Lederjacken schütteln und auch wenn das rebellische Moment der Rockmusik hier irgendwie zu kurz kommt, ist "Wild at heart" eine locker-flockige Platte für Genre-Freunde geworden."
- Moloko Plus
"Aufmerksam geworden bin ich auf die SEWER RATS als Vorband eines sehr miesen KING KURT-Reunion- Konzertes, bei dem sie mir den Abend gerettet haben. Die für mich bis dahin ungewöhnliche Mixtur, als Punkrock-Band mit einem Standbass zu spielen, war nur einer der Punkte, weswegen ich damals sofort ein Interview mit der Band machen wollte (Ox #66). Der andere Grund war, dass mich die ungestüme und vor allem frische Art, mit der sie an dem Abend als junge lokale Band den Laden gerockt haben, die auf sehr angenehme Art an die frühen CLASH erinnert hat – ohne Scham und trotzdem nicht als lächerliche Kopie auftretend."
- Interview im Ox #98
"Das sie eine knallige Liveband sind, haben sie mit ihren Auftritten gezeigt. "Wild at Heart" ist das zweite Album der Band. Die Kanalratten spielen ihre meist Midtempo Rockabilly Songs mit viel Energie... Ein Album nicht nur für die Rockabilly Gemeinde, auch Freunde von SOCIAL DISTORTION könnten Gefallen daran finden."
- Useless Fanzine
"Die Kanalratten aus Köln sind zurück. Die Brüder „Chris Kickass und Puck Trouble“ an Gitarre und Kontrabass plus Drummer Jetlag Jetson haben wieder 12 geile Rockabillysongs mit Punkrockeinfluss auf Ihrem neuesten Longplayer „Wild at heart“ verewigt."
- Crazy united
"'Wild at Heart' besticht durch allerhand Abwechslung, eines jedoch zieht sich durch das ganze Album: jeder Song hat ein gewisses Mitsing-Potential und bleibt im Ohr. Insgesamt eine gelungene Mischung, die nicht nur etwas für Fans von Rancid und Social Distortion ist."
- Allschools.net
"Manchmal wirkt es so, als hätten die SEWER RATS mal eine alte Rock'n'Roll-Platte versehentlich mit 45rpm abgespielt und waren vom Ergebnis so begeistert, dass sie es als Blaupause für ihre Musik nahmen. Auch auf ihrem zweiten Album "Wild At Heart" überzeugen sie mit geschmackvollen und flotten Rock'n'Roll mit Punkeinschlag und Pop-Appeal, der gleichzeitig frisch und retro-rebellisch wirkt."
- Triggerfish.de
"Die drei Kölner zeigen auf ihrem neuen Album eindrucksvoll, was unterhaltsamen Rockabilly auszeichnet. Melodisch, druckvoll, tanzbar sind die Zutaten die den Tollenträger von heute begeistern. Bei "Would it be alright" fühlt man sich zurückversetzt in die 70er auf irgendwelche amerikanische Highschoolabschlussbälle (unterstützt von Sarah Blackwood von der Creepshow). "Sans Souci" geht steil nach vorne, aber auch etwas gedämpfte Stücke wie "Heartbreaker" gehen gänzlich unpeinlich durch. Selbst der sonst recht schnell einsetzende Ermüdungseffekt bei dieser Musikrichtung fällt bei diesem Album unter den Teppich. Eine rundum gelungene Sache!"
- Bierschinken Fanzine
"Im chinesischen Kalender ist 2008 das Jahr der Ratte, informiert mich der Beipackzettel zum THE SEWER RATS-Debüt 'Rat Attack'. Dieses Jahr wird also definitiv ein wichtiges für die vier Kölner, die das Album noch als Trio aufnahmen. Warum wird dieses Jahr wichtig? Nicht nur, weil man eine große Europatour angehen wird, sondern vor allem, weil die Platte, die auf dem Hamburger Label Bitzcore erscheint, wegweisend ist für den Punkrock in Deutschland. Denn die 13 Songs - ergänzt durch eine deutschsprachige Version von "You make me sick" als Bonustrack - können es spielerisch mit den Vorbildern RANCID oder THE CLASH aufnehmen und erinnern mich vor allem an die 'Let's Go'-Zeit der erstgenannten Band: melodischer Uptempo-Punkrock mit starken Hooklines und Singalongs und einem dezenten Rockabilly-Einfluss."
- Ox Fanzine
"Jeder einzelne Songs bleibt sofort hängen, ob seiner hymnischen Melodien und seines eigängigen Songwritings. Hier wurde nicht unnötig an den Songs rumgefeilt, sondern mit Herz drauf los gespielt, möchte man meinen... Dieses Trio sollte nicht nur jeder Psycho anchecken, sondern jeder, der auf hymnischen Streetpunk steht."
- In-your-face.de
"Klasse Band, die stimmungsvolle Lieder in petto hatte und nicht nur sich selbst zum Schwitzen brachte!"
- Punkrocknews.de, Live Review
"Geslappter Bass, Punkige Gitarren und ein bisschen Country-Flair wie bei „I Gotta Drunk“ zeigen wo es lang geht. Um langweiligen Punkabilly fahren die drei einen geschickten Bogen. Die Sewer Rats haben definitiv ihre eigene Klasse. Für Leute mit Schubladendenken öffne ich hier einfach mal eine neue."
- Crazyunited.de
